Wie ich nach Japan gekommen bin

Wie ich nach Japan gekommen bin

Mittwoch, der 16. Januar 2019 0 Von Lena Fritzsche

Kennst du schon TOKYOmaniacs? Vermutlich schon, denn Dennys Blog “Tokyo, der Moloch und ich” ist im deutschsprachigen Raum schon lange bekannt. Vor ca. drei Monaten schrieb Denny einen Artikel über seine Erfahrungen bei der Arbeitssuche in Japan. Daraufhin wollte ich auch meinen Senf dazugeben und wir trafen uns zu einem Video-Interview in Tokyo (um genau zu sein: Toshima no Mori in Ikebukuro – ein echter Geheimtipp).

Dies war zwar nicht das erste Mal, dass ich vor einer Kamera stand, aber es ist doch ein großer Schritt für mich, als introvertierte Person meine Schüchternheit noch mehr abzulegen und aktiv hinaus in die Öffentlichkeit zu gehen. Denn obwohl ich mich nie so gern im Internet überall präsentiert habe, habe ich gelernt, dass man als Selbständiger und Personenmarke überall seine Fühler ausstrecken, Kontakte knüpfen und an Bekanntheit gewinnen sollte. Und ehrlich gesagt habe ich mittlerweile auch Gefallen daran gefunden, meine Erfahrungen und Expertise mit anderen zu teilen (sonst würde dieser Blog auch nicht existieren).

Schluss mit Komfortzone!

Schaut euch gern das Video hier oder auf YouTube an!

Interview mit Denny Sachs

Wie bin ich also nach Japan gekommen? Wie ich im Video schon erwähne, habe ich 2016 am “Hallo Japan“-Programm der Deutsch-Japanischen Jugendgesellschaft teilgenommen und seitdem war Japan aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Viele Dinge sind passiert und ich habe mich um Praktika zuerst bei Feiler und dann Feiler Japan beworben, wurde genommen und habe dort sehr viele interessante Einblicke bekommen. Da es schon lange mein Wunsch war, nach meinem Abschluss ein Working-Holiday-Jahr in Japan zu machen, habe ich genau das in die Wege geleitet und arbeite nun als Freiberufliche Designerin und Illustratorin in Sendai. Mein Plan ist es, in einem halben Jahr nach Tokyo zu ziehen und das Abenteuer in der Megastadt fortzusetzen.

頑張りましょう!