Glass Studio Kirlo

Glasblasen glass blowing Japan Zao japanese traditional crafts handwerkskunst

My wish is to develop modern designs inspired by traditional craftsmanship. That’s why I occasionally visit Shokunin (Japanese for “masters”) to get inspired by their work and get a glimpse of the technique.
Recently I went to Zao to make my own glass in the glass studio “Kirlo”.

Kokeshi and Koma


In Kogei no Sato (Traditional Craft Village) in Akiu, Sendai, one can get to know and experience old Japanese handicraft techniques in nine workshops. Together with a Japanese friend I visited two workshops: one for kokeshi (Japanese wooden dolls) and one for koma (wooden spinning top).

How I got to Japan

Lena in Japan Deutsche Designerin Sendai Tokyo mit Denny Sachs TOKYOmaniacs Tokyo, der Moloch und ich

Do you know TOKYOmaniacs? Denny’s blog “Tokyo, der Moloch und ich” has long been known in German-speaking countries. About three months ago, Denny wrote an article about his job search experience in Japan. Then I also wanted to put in my two pennies worth and we met for a video interview in Tokyo.

2019 – The year of the boar


The time has come: We have the year 2019, the year of the boar – time to go hog wild! Of course, that’s all meant positively, because the year 2019 will just be marvellous!

Create easily your own stamps and prints

Es ist Anfang Dezember und ich bin gerade fertig geworden mit meiner Weihnachtskartenmassenproduktion. Für die Menge an Karten und Briefen ging das Ganze relativ schnell dank einer Drucktechik, die ich vor ca. zwei Monaten in Japan kennengelernt habe. Wahrscheinlich ist diese Technik nicht typisch japanisch, aber ich kannte sie vorher noch nicht. Um Druckplatten oder Stempel zu erstellen, kann man alle möglichen Materialien aus dem alltäglichen Leben nutzen. Ich habe zunächst Schablonen auf Papier gezeichnet und diese dann auf mein Material übertragen. Dafür gibt es mehrere Vorgehensweisen: Man schneidet die einzelnen Formen aus der Schablone aus, klebt sie mit einem Stück Tape auf Pappe (oder ein anderes Material, das man verwenden möchte) und zeichnet um die Schablone herum. Wenn man nur eine vorgezeichnete Schablone hat, wird diese dadurch natürlich immer kleiner, darum empfehle ich, von außen nach innen zu arbeiten. Man nutzt Blaupapier. Wenn man kein Blaupapier hat, kann man es sich ganz schnell selbst machen (ist dann allerdings nicht blau, sondern grau). Man schraffiert die Rückseite der Schablone mit einem weichen Bleistift. Wenn man jetzt z.B. mit einem Kugelschreiber die Linien der Form nachzeichnet, wird der Grafit auf den Untergrund gedrückt. Möchte man grafische Effekte erzielen oder Formen darstellen, in dem man Linien in einen weichen Untergrund drückt, kann man die Schablone einfach mit Tape befestigen und die Linien mit einem spitzen Gegenstand nachziehen. ACHTUNG! Beachte, dass deine Motive beim drucken immer SPIEGELVERKEHRT abgebildet werden. Sollte die Richtung bei deinem Motiv eine Rolle spielen (z.B. bei Schrift), musst du es vorher andersherum darstellen! Als nächstes schneidest du die einzelnen Elemente deines Motivs aus und klebst sie aufeinander. Ob mit Flüssigkleber oder Klebestift, spielt dabei keine Rolle - Hauptsache alles hält gut zusammen. Am interessantesten ist es, wenn du Materialen mit unterschiedlicher Haptik und Oberflächenbeschaffung verwendest, auch verschiedenes Papier erzielt unterschiedliche Effekte. verwendest du dünnes Material, solltest du zur Verstärkung ein Stück Pappe unter dein Druckmotiv kleben. Dieses sollte dieselbe Form haben, also exakt auf das Motiv passen. Zusätzlich klebe ich immer noch ein größeres Stück Pappe als Druckplatte unter den Stempel, damit ich später beim Drucken mit meinen Händen besser Druck ausüben kann. Jetzt kommt Farbe drauf! Generell kann man bei dieser Technik viel experimentieren und es gibt kein Richtig oder Falsch. Du kannst die Farbe mit einer Farbrolle, einem Pinsel, Schwamm oder einem Tuch auftragen. Außerdem brauchst du auch keine bestimmte Farbsorte. Druckfarbe eignet sich zwar besondern gut, aber du kannst auch Acryl- oder Temperafarben verwenden. Pass allerdings auf, dass die Farbe nicht zu flüssig ist, aber auch nicht zu schnell eintrocknet. 
Wenn du sie gut verstrichen hast, kannst du auch schon drucken. Nimm dafür eine feste Unterlage (Tischplatte geht auch) und drücke so fest du kannst! Voilà…. Hier seht ihr ein leider missglücktes Werk: Ich habe versucht, eine Druckplatte mit Versen eines Liedes zu erstellen, indem ich die klitzekleinen Buchstaben in eine Schaumplatte geritzt habe (natürlich spiegelverkehrt!), aber die Worte waren einfach viel zu klein und ungenau, sodass man am Ende fast nichts davon lesen kann. Also passt auf, dass euer Motiv nicht zu filigran ist.

It’s the beginning of December and I just finished my Christmas card mass production. For the amount of cards and letters, the whole thing was relatively fast thanks to a printing technique, which I learned about two months ago in Japan. Probably this technique is not typically Japanese, but I didn’t know it before.

Arimatsu Shibori

Arimatsu Shibori nagoya Batik Japanese tie dyeing

This August, together with my friend Miki I visited the small town of Arimatsu near Nagoya-city to attend a small workshop on shibori (Japanese batik technique).

How I copied the Mona Lisa

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In May 2015, my brother celebrated his 25th birthday. When I was thinking of a suitable present, I remembered what he had said to me a few months earlier: “You can paint the Mona Lisa for me!” Hmm, why not? I thought.