2019 – Das Jahr des Wildschweins

2019 – Das Jahr des Wildschweins

Donnerstag, der 3. Januar 2019 0 Von Lena Fritzsche

Es ist soweit: Wir haben das Jahr 2019, das Jahr des Wildschweins – Zeit um richtig die Sau rauszulassen! Das meine ich natürlich positiv, denn das Jahr 2019 wird einfach großartig werden!

2018 habe ich beendet, indem ich auf zwei A4-Seiten meine Erfolge und „Misserfolge“ geschrieben habe (ich verwende „“, weil Misserfolg nicht das Gegenteil von Erfolg ist und sogar oft zum Erfolg beiträgt) und was ich aus jedem dieser gelernt habe. Tatsächlich hätte ich bei den Erfolgen noch viel mehr schreiben können, aber es war einfach nicht genug Platz. Man kann bereits erkennen, dass 2018 ein sehr erfolgreiches Jahr für mich gewesen ist. In 2016 und 2017 dachte ich: “Wow, was für ein krasses Jahr!”, aber 2018 hat das Ganze noch übertroffen. So unglaublich viele kontrastreiche Dinge sind geschehen, ich habe so viel gemacht und gelernt, dass ich ein bisschen überrascht bin, dass alles in ein Jahr hineingepasst hat.

Das letzte Dritte des Jahres war ziemlich ruhig und entspannt im Vergleich zu den ersten beiden. Ich habe Deutschland verlassen, bin in meine Wohnung in Japan gezogen und habe meine freiberufliche Arbeit begonnen. Die Tatsache, dass ich hier nach einer sehr anstrengenden Zeit zur Ruhe kommen und mich ganz und gar auf mich konzentrieren konnte, war sicherlich ein Grund, warum ich in dieser Zeit wohl am meisten gelernt und mich verändert habe.
Im August, wie schon in den beiden Jahren zuvor, nahm ich am Deutsch-Japanischen Youth Summit teil, wo ich Marty kennenlernte, mein Business Buddy, Coach und gute Freundin. Fast täglich reden wir über Unternehmensaufbau, Positionierung und das Leben. Und ich würde jedem raten, sich solch einen Buddy zu suchen, mit dem man gemeinsam wachsen kann.

Da auch privat einiges geschehen ist, kommt hier eine Lektion, die ich gelernt habe: Druck und Mangel an Freiheit sind schlecht für unser Wohlbefinden und zwischenmenschliche Beziehungen. Damit meine ich Druck, den man selbst empfindet und solchen, den man auf andere ausübt.
Außerdem gewinnt „Verstehen“ immer nur den Trostpreis, in anderen Worten: auch wenn es nett sein kann, wenn jemand Verständnis für deine Probleme und Ansichten zeigt, schützt es dich nicht davor, an dir selbst zu arbeiten und deine Probleme zu lösen, wenn du unzufrieden bist. Niemand wird es für dich machen und das ist auch gut so, denn dadurch können wir wachsen. Warum also jammern?

Für 2019 habe ich viel vor. Meine Träume und Wünsche werden zu Plänen und Zielen. Im Januar werde ich mit der Erstellung meiner ersten digitalen Produkte beginnen: Aquarellieranleitungen. Ich freue mich schon darauf und bin gespannt, wie sie bei euch ankommen werden.

今年もよろしくお願いします!